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Auf den Fotos habe ich einen Vorschlag, wie man sich ein alternatives Soundsystem in den C1 einbauen kann:
Zunächst einmal eine Vorüberlegung:
Das Soundsystem von BMW mit Lautsprechern hat einige Nachteile:
1. Es ist sehr teuer (über 600 DM).
2. Ein Abspielgerät ist nicht dabei (CD, Walkman, MD, Radio), muss also ggf. auch noch angeschafft werden.
3. Die Motorgeräusche des C1 beeinträchtigen den Musikgenuss, man muss die Anlage sehr laut machen.
4. Die anderen Verkehrsteilnehmer hören (unfreiwillig) mit.
Deshalb habe ich mir eine viel bessere, wenn auch möglicherweise nicht ganz legale
Anlage selbst gebaut. Die Anlage besteht aus einem Walkman Radio und einer Halterung am Dach, an der man das Radio mit dem Gürtelclip feststecken kann.
Diese Anlage hat folgender Vorteile:
1. Die anderen Verkehrsteilnehmer hören nicht mit.
2. Die Kosten sind viel geringer (ca. 150 DM).
3. Der Sound ist sehr gut, die Nebengeräusche sind geringer.
4. Das Radio ist unter dem Dach für Diebe (und Polizisten) kaum sichtbar.
5. Das Radio ist vor Regen geschützt. 6. Alle wertvollen Teile sind abnehmbar.
Hier eine kleine Bauanleitung.
Material:
Bau der Halterung
Die beiden kürzeren Platten werden unter das Dach, seitlich unter die Gummiwülste geklemmt. Die dritte verbindet mit einer Überlappung die beiden anderen, äußeren Platten.Wenn man
die Platten hergestellt hat, dann steckt man zunächst die beiden äußeren Platten unter den Gummiwulst und legt die dritte Platte so an, dass man sich die Überlappung mit einem Bleistift anzeichnen kann.
Entsprechend der Überlappung muss man dann 4 Löcher bohren. die die drei Platten in der Richtigen Position halten. Dann werden die Platten eingesetzt und verschraubt. Die Halterung ist fertig und kann jederzeit entfernt werden.
Inbetriebnahme
Das Radio kann nun einfach auf die Halterung aufgesteckt werden. Damit die Kabel des Kopfhörers nicht ins Sichtfeld hängen, empfehielt sich ein Verlängerungskabel zwischen Kopfhörer und
Radio zu stecken. Dieses Kabel kann man dann seitlich an der Halterung zu den äußeren Bügeln führen und unter den Gummilippen versteckt bis zur Kopfstütze führen. Dort kann man dann den Kopfhörer oder Ohrhörer anschließen. Das hat den Vorteil, dass das Kabel sehr kurz gehalten werden kann und nicht immer vor dem Gesicht baumelt.
Es empfehielt sich der Sony Kopfhörer deshalb, weil er nicht wie ein herkömmlicher Hörer über den Kopf geht, sondern eher am Nacken befestigt ist. Er sitzt einfach fester und
bequemer auch wenn es zu Windverwirbelungen kommt.
Noch ein besonderer Tipp:
Bei längerer Fahrt empfehle sich unter
dem Kopfhörer sog. Ohrpassstücke als Ohrschutz zu tragen. Die erhält man individuell angepasst beim Akustiker. Die werden wie Ohropax direkt ins Ohr eingeführt, sind aber waschbar und individuell geformt.
Vorteil: Die Geräusche des Motors werden erheblich gedämpft (ca. 30 dB). Man dreht das Radio etwas lauter und dann ist die Musik wieder normal laut, ohne störende Nebengeräusche. Durch diesen
Trick hat man einen Sound wie im Auto, mit wenig Störgeräuschen und toller Klangqualität. Auch wenn man keine Musik hört, sollte man sich bei längerer Fahrt so vor Hörschäden schützen, die durch
die Wind-und Motorgeräusche entstehen.
Das Martinshorn von Polizei und Rettungsdienst hört man genauso gut, eher besser, weil das Rauschen reduziert wird. Ein normaler Autofahrer
hört das Martinshorn bei geschlossenen Fenstern und Türen eher weniger gut.
Ob diese Vorgehensweise legal ist weiß ich nicht, vernünftig und sinnvoll ist sie in jedem Fall.
Viel Spaß !! jürgen Dorsch
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